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Poesie hören und lesen!
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Das poesiefestival berlin 2010 findet vom 4. - 12. Juni statt.
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Montag, 06.09.2010

ZEBRA Poetry Film Festival in Malta

Am 9. und 10. September ist das ZEBRA Poetry Film Festival zu Gast auf dem Festival of Mediterranean Literature in Malta. Das Programm finden Sie  
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Donnerstag, 02.09.2010

Der Aufbau Verlag zu Gast in der Literaturwerkstatt Berlin

Der Aufbau Verlag lädt am 28.9.2010 um 20:00 Uhr zur Buchpremiere in die Literaturwerkstatt Berlin ein. Die gefeierte open-mike-Preisträgerin Inger-Maria ... 
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Donnerstag, 02.09.2010

Regen der Gedichte

Für alle die es verpasst haben,  
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Mittwoch, 01.09.2010

Colloquium: Mittelmeer und Europa als Gespräch des Monats

Im Rahmen des poesiefestival berlin 2010 diskutierten Literaturwissenschaftler und Autoren über europäische Ideale und Werte am Beispiel des Flüchtlings, ... 
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Do 11.02. um 20:00 Verse auf China


Mit Xiao Kaiyu Autor, Shanghai Michèle Métail Autorin, Frankreich Moderation Ulrike Draesner Autorin und Übersetzerin, Berlin<br/><br/>

China ist im schnellen Wandel: Futuristische Hochhäuser werden gebaut, die Industrialisierung hat sich im Eiltempo Europäischem Niveau angehnähert. Auf diesen Wandel reagiert auch die Dichtung, das zeigt sich im neuen Band der französischen Lyrikerin Michèle Métail und in den Gedichten von Xiao Kaiyu.<br/>

In „Weg, fünf Füße breit“ (Edition Korrespondenzen 2009) beschreibt die Sinologin und Dichterin Michèle Métail (*1950, Paris) ihre ersten beiden Reisen durch China 1985 und 1987. Ausschlaggebend für eine poetische Niederschrift der Reise­eindrücke war für Métail die deutlich sichtbare Differenz zwischen der klassischen Kultur (der sie elf Studienjahre gewidmet hat) und der Wirklichkeit des gegenwärtigen Chinas im Zeit­alter der Globalisierung. In annähernd 3000 klassischen Fünfsilbern erfasst sie in einem Fluss aus knappen rhythmischen Notaten den landschaftlichen und kulturellen Reichtum Chinas ebenso wie den in unterschiedliche Bevölkerungsgruppen und Ethnien zerfallenden Vielvölkerstaat: Schäfer, Pilger, Nomaden, korrupte Beamte, japanische Touristen, Chinesen in Mao-Blau. Überall trifft das traditionelle auf das moderne China.<br/>

Dokumentarische Präzision und ins Surreale überbordende Bilderfluten, intime Skizzen und mit scharfer Ironie vorgebrachte Gesellschaftskritik – in Xiao Kaiyus (*1960 Zhongijang) Lyrik gehen die verschiedenen sprachlichen Ausdrucksmittel, die sich die chinesische Poesie seit dem Ende der Kulturrevolution erschlossen hat, eine symbiotische Verbindung ein. Charakteristisch ist die Orientierung an der erfahrbaren Realität, womit der Dichter auf ein zentrales Konzept der klassischen chinesischen Poesie zurückgreift, in der die sinnlich wahrnehmbare Welt immer im Vordergrund stand und das, was wir etwas abschätzig als Gelegenheitsgedicht bezeichnen, eine zen­trale Stellung innehatte. Von Xiao Kaiyu erschien bisher ein Band auf Deutsch: „Im Regen geschrieben“ (Waldgut Verlag 2003, 2004).<br/>

 

Durch den Abend führt die Schriftstellerin Ulrike Draesner, die in Zusammenarbeit mit Michèle Métail „Weg, fünf Füße breit“ ins Deutsche übertrug.<br/><br/>

 

Mit freundlicher Unterstützung der Botschaft der Republik Frankreich und des Institut français de Berlin

 


Ort: Literaturwerkstatt Berlin, Knaackstr. 97, 10435 Berlin
Eintritt 5/3 EUR
 
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 2010/2011 

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fon: +49.30.48 52 45 0
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