Mi 31.03. um 20:00 Buchpremiere Michael Lentz
In Lesung und Gespräch Michael Lentz Autor, Berlin Musik Axel Kühn Saxophon, München Moderation Volker Weidermann Literaturkritiker, Berlin
Michael Lentz kehrt zu Liebesgedichten zurück, einem der traditionellsten Genres, die es in der Dichtung gibt. Lentz, „unter den wichtigsten jungen deutschen Schriftstellern der rasanteste“ (FAZ), schreibt über die Liebe, als sei noch nie darüber geschrieben worden. Selbstbewusst und subversiv, leidenschaftlich liebeswund, verführerisch, so dass dem Liebenden das tausendfach Gesagte neu erscheint. Wann ist das letzte Mal so ungestüm und offen von der Unruhe, die wir Liebe nennen, gesprochen worden? An diesem Abend liest er nicht allein, er führt die Gedichte gemeinsam mit dem Musiker Axel Kühn auf. Michael Lentz (*1964 Düren) hat vielgelobte Romane, Gedichtbände, Essays veröffentlicht, eine zweibändige Dissertation zur Lautpoesie vorgelegt, er macht Perfomances, hat an den Donaueschinger Musiktagen mitgewirkt, unterrichtet angehende Autoren, ist Präsident der Freien Akademie der Künste zu Leipzig und schreibt gelegentlich über Fußball. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u. a. den Ingeborg-Bachmann-Preis 2001, den Förderpreis des BDI 2002 und den Preis der Literaturhäuser 2005. Zuletzt erschienen die Prosabände „Muttersterben“ (2001), der Lyrikband „Aller Ding“ (2003) sowie die Romane „Liebeserklärung“ (2003) und „Pazifik Exil“ (2007, alle S. Fischer Verlag). Im April 2010 erscheint die neue CD von Michael Lentz und Axel Kühn „Fünf Leute – Immer Krisensitzung“ (Double Moon Records).
Mit freundlicher Unterstützung von S. Fischer Verlag